SGB VIII – § 16 Allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie

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Absatz 2

Gesundheitkompetenz von Familien stärken

Alt

(2) 1Leistungen zur Förderung der Erziehung in der Familie sind insbesondere

1. Angebote der Familienbildung, die auf Bedürfnisse und Interessen sowie auf Erfahrungen von Familien in unterschiedlichen Lebenslagen und Erziehungssituationen eingehen, die Familie zur Mitarbeit in Erziehungseinrichtungen und in Formen der Selbst- und Nachbarschaftshilfe besser befähigen sowie junge Menschen auf Ehe, Partnerschaft und das Zusammenleben mit Kindern vorbereiten,

2. Angebote der Beratung in allgemeinen Fragen der Erziehung und Entwicklung junger Menschen,

3. Angebote der Familienfreizeit und der Familienerholung, insbesondere in belastenden Familiensituationen, die bei Bedarf die erzieherische Betreuung der Kinder einschließen.

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Neu

(2) 1Leistungen zur Förde­rung der Erziehung in der Familie sind insbesondere

1. Angebote der Familien­bildung, die auf Bedürf­nisse und Interessen so­wie auf Erfahrungen von Familien in unterschiedli­chen Lebenslagen und Er­ziehungssituationen ein­gehen, die Familien in ihrer Gesundheits­kompetenz stärken, die Familie zur Mitarbeit in Erziehungseinrichtungen und in Formen der Selbst-Es handelt sich um eine Folgeänderung zu Artikel 1 Nummer 8. und Nachbarschaftshilfe besser befähigen sowie junge Menschen auf Ehe, Partnerschaft und das Zu­sammenleben mit Kin­dern vorbereiten,

2. Angebote der Beratung in allgemeinen Fragen der Erziehung und Entwick­lung junger Men­schen,

3. Angebote der Familien­freizeit und der Familie­nerholung, insbesondere in belastenden Familiensi­tuationen, die bei Bedarf die erzieherische Betreu­ung der Kinder einschlie­ßen.

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Gesetzesbegründung

Die Familie ist prägend für das Gesundheitsverhalten der Kinder und Jugendli­chen. Damit Eltern ihre Verantwortung für die Gesundheit ih­rer Kinder wahrnehmen können, bedarf es einer stärkeren Förderung der ge­sundheitsbezogenen Eltern­kompetenz auch durch Bil­dung und Beratung. Die Vorschrift stellt deshalb ausdrücklich klar, dass Bestandteil der Ange­bote zur Familienbildung auch Maßnahmen sind, die der Stärkung der Gesund­heitskompetenz in der Familie dienen. Dabei sollte die Ko­operation mit den Kranken­kassen angestrebt werden, die das Ziel der Gesundheits­förderung insbesondere mit Leistungen zur Prävention in Lebenswelten nach § 20a Fünftes Buch Sozialgesetzbuch unterstützen.

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Herkunft

RE 2014

(Artikel 5)

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